AG Gedenken im Pastoralen Raum Schweich

Die Ausstellung “Jüdisches Trier” ist vom 24.01. bis zum 08.02. in der ehemaligen Synagoge in Schweich zu sehen. Von den Anfängen der Juden in Trier zu Zeiten Kaiser Konstantins bis in die Gegenwart schlägt die Ausstellung einen großen Bogen - eine beinahe 2000-jährige, mitunter sehr wechselhafte und leidvolle Geschichte. An ausgewählten Themen wird das Zusammenleben der jüdischen Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft aufgezeigt. Reich illustrierte Ausstellungstafeln und eine interaktive Medienstation geben Einblick in das heutige Leben der jüdischen Gemeinde von Trier.

Die AG Gedenken will damit u.a. einen Beitrag zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar leisten.

Die Ausstellungseröffnung mit Ausstellungskurator Ralf Kotschka findet am Dienstag, 24.01., um 18 Uhr in der ehemaligen Synagoge Schweich statt; Musikerinnen der jüdischen Kultusgemeinde Trier werden den Abend musikalisch gestalten. Über die Ausstellung hinaus ist ein Begleitprogramm mit Schwerpunkt in der Ortsgemeinde Fell geplant. Am Donnerstag, 02.02., wird Hermann Erschens einen Vortrag zum jüdischen Leben in Fell halten. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Silvanussaal (Kirchstraße 41, Fell). Am Freitag, 03.02., wird Gunter Demnig Stolpersteine für die Familie Samuel Meyer aus Fell verlegen. Die Stolpersteinverlegung beginnt um 9:00 Uhr in Fell vor der Kirchstraße 56.

Die Ausstellung ist ein Projekt der AG Gedenken in Trägerschaft des Pastoralen Raums Schweich und wird über "Demokratie leben!" der Partnerschaft für Demokratie der Verbandsgemeinde Schweich unterstützt. Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich unter https://juedisches-leben-vgschweich.de.