Pastoraler Raum Schweich hat sich zu erster Synodalversammlung in Zemmer getroffen

Zur ersten Synodalversammlung des Pastoralen Raums (PastR) Schweich haben sich haupt- und ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter von Gremien, Gruppen und „Orten von Kirche“ sowie weitere Interessierte getroffen. Bei dem Zusammenkommen am 1. Juli auf dem Gelände des Schönfelderhofs bei Zemmer standen Kennenlernen, Information und Austausch im Mittelpunkt.

Im Peter-Friedhofen-Saal des Schönfelderhofs, einer Einrichtung der Barmherzigen Brüder Trier, begrüßte der Vorsitzende das Pastoralen Rats, Joachim Wagner, die rund 75 Teilnehmenden der Tagesveranstaltung. Es sei ihm wichtig, „heute besonders auf die guten Entwicklungen und Projekte in unseren Gemeinden und unsere eigene Motivation für die Kirche zu schauen“, sagte Wagner. Unter dem Motto „Lass’ mal zusammen starten und sehen, was passiert“ gehe es „primär darum, dass die Menschen, die sich in Gruppen und Orten von Kirche engagieren, untereinander kennenlernen und austauschen können“, sagte Janin Kanitz aus dem Leitungsteam des PastR über die Veranstaltungskonzeption. Man verzichte deshalb in der ersten Synodalversammlung bewusst auf die Wahl von Synodalvertreterinnen und -vertretern in den Pastoralen Rat.

Workshops und „Markt der Möglichkeiten”

Zunächst informieren konnten sich deshalb die Teilnehmenden in drei vormittäglichen Workshop-Angeboten, die bei Interesse auch von allen im Wechsel nacheinander besucht werden konnten. Die im PastR für Finanzen und Verwaltung zuständige Kanitz informierte über das Thema der Pfarreien-Fusion, die von den drei gestarteten Pfarreiengemeinschaften Mehring, Schweich und Zemmer bisher nur die letzte bereits vollzogen hat, indem sie im Mai zur Pfarrei „Auf der Fidei“ fusionierte. Kanitz empfahl, den vorhandenen eigenen Gestaltungsspielraum für eine Fusion zu nutzen. Dr. Carola Fleck, die auch moderierte, stellte in ihrem Workshop Ideen und Wünsche für Pastorale Schwerpunkte in der Arbeit des PastR vor. Dekan Pfarrer Ralf-Matthias Willmes leitete eine Gesprächsrunde, die sich mit den verschiedenen Gruppen und Orten von Kirche beschäftigte. Neben der Vorstellung bereits bestehender Orte von Kirche und der Vernetzung habe die begriffliche Definition von „Orte von Kirche“ und die Frage der Öffentlichkeitsarbeit im Mittelpunkt gestanden, sagte Willmes in seinem Workshop-Resüme im anschließenden Plenum.

Nach der Mittagspause lud das Organisationsteam zu einem „Markt der Möglichkeiten“ ein. Die Angebote befassten sich mit dem im PastR bereits etablierten Thema der Gedenkarbeit, einem neu entstehenden Pilgerweg-Projekt oder der Jugend- und Schulungsarbeit. Ein Führungsangebot über den Hof, ein Kurzfilm-Workshop und ein Gesprächs- und Segensangebot rundeten den Tag ab. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Gottesdienst in der Kapelle, bei der die Teilnehmenden das Licht der „Versammlungskerze“ in Form kleiner Becherkerzen mitnehmen konnten. Die nächste Synodalversammlung ist für den 16. November 2024 geplant.

Hintergrund Pastoraler Raum Schweich

Die Synodalversammlung und der Rat des PastR sind die pastoralen Gremien des im Januar 2022 gegründeten PastR Schweich und entscheiden über Schwerpunkte in der Seelsorge. Die Synodalversammlung dient der Vernetzung und Kommunikation. Sie kann inhaltliche Schwerpunkte setzen, die dann vom Rat des Pastoralen Raums, dem Leitungsteam und den hauptamtlichen Seelsorgenden umgesetzt werden sollen. Weitere Infos gibt es auf: www.pr-schweich.de.

red/Stefan Endres-Bistum Trier